Christoph Strässer

25.10.2016

Strässer begrüßt Einführung der Flexi-Rente

Christoph Strässer und Robert von Olberg_Prinzipalmarkt

Der  Deutsche  Bundestag  hat  am  Freitag  die  von  einer  Koalitions-Arbeitsgruppe  auf den Weg gebrachte Flexi-Rente beschlossen. Der SPD-Abgeordnete  Christoph Strässer  aus  Münster  äußerte  sich  sehr  zufrieden  mit  dem  Ergebnis: „Unser  Ziel  war, anstelle eines starren Korsetts selbstbestimmte Möglichkeiten für einen schrittweisen Ausstieg  aus  dem  Erwerbsleben  zu  schaffen.  Dabei  sollen  sowohl  individuelle Erwerbsbiografien  wie  auch  die  persönlichen  Vorstellungen  der  Beschäftigten  berücksichtigt werden“, so Stässer. Zentral sei, dass die Beschäftigten gesund und fit das Rentenalter erreichen können. „Wir wollen verhindern, dass Menschen aus gesundheitlichen Gründen früh aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen, arbeitslos werden oder Erwerbsminderungsrente beziehen müssen. Daher schafft die Flexi-Rente eine Vorsorgekette, die von der Prävention über die Rehabilitation bis zur Nachsorge reicht“, ergänzt Christoph Strässer. Mit einem individuellen berufsbezogenen Gesundheitscheck ab dem 45. Lebensjahr sollen Präventions- und Rehabilitationsbedarfe frühzeitig erkannt und passende Maßnahmen aus dem Gesundheits- wie dem Arbeitsmarktbereich angeboten werden können. Zudem werde ein Rechtsanspruch auf Kinder- und Jugendrehabilitation mit der Möglichkeit zur Nachsorge eingeführt. Das ist Sozialpolitik, die auf den demografischen Wandel reagiert, die richtigen Akzente setzt und den Rentenversicherungsträgern die Möglichkeit gibt, offensiv mit diesem Thema umzugehen.“

Ein einfaches Anrechnungsmodell ersetze die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen.  6.300  Euro  pro  Jahr  seien  anrechnungsfrei, jeder Verdienst darüber hinaus werde mit 40 Prozent auf die Rente angerechnet. „So kann   der   Übergang   in   die   Rente   schrittweise   und   passend   zur   individuellen Lebensplanung erfolgen“, so Christoph Strässer abschließend.

 

Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD Münster und Kandidat für die Bundestagwahl 2017 ergänzt: „Die jetzt beschlossene Flexi-Rente ist ein Erfolg. Jedoch ist sie nur ein erster Schritt, um in Zukunft allen Rentnerinnen und Rentnern ein angemessenes Leben zu ermöglichen, nachdem sie aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Dazu braucht es in den nächsten Jahren weitere Reformen.“