Christoph Strässer

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SPD: Bezahlbare Wohnungen für Studierende am Gasometer erhalten

Christoph Strässer MdB zusammen mit dem Bundestagskandidaten der SPD Münster, Robert von Olberg (Foto: Pat Röhring)

„Preisgünstiger Wohnraum für Studierende ist in Münster eine Mangelware. Darum müssen sich alle Beteiligten dafür einsetzen, dass die Wohnungen für Studierende am Gasometer auch über März 2017 hinaus bestehen bleiben“, erklären die SPD-Politiker Christoph Strässer, Svenja Schulze und Robert von Olberg nach einem Besuch des Straßenfests am Torminweg. Dort vermietet das Studierendenwerk bezahlbare Wohnungen für Studentinnen und Studenten. Dafür hat es dort einige Reihenhäuser, die ehemals von britischen Soldatenfamilien genutzt wurden, von der Bundesimmobilienanstalt (Bima) angemietet. Doch dieser Vertrag endet planmäßig im März 2017.

 

„Es wäre ein Unding, wenn dieser Wohnraum für Studentinnen und Studenten angesichts des Wohnungsmangels in der Stadt im Frühjahr einfach wegfallen würde“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze. Das Viertel rund um das Gasometer habe sich sehr positiv entwickelt, es sei eine gute Nachbarschaft entstanden, so Schulze. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer und SPD-Bundestagskandidat Robert von Olberg hat Schulze daher in einem Brief an die Bima appelliert, gemeinsam mit dem Studierendenwerk eine Lösung für den Erhalt der bezahlbaren Wohnungen zu erarbeiten.

 

Strässer und von Olberg weisen auf das Grundproblem hin: „Die Bima untersteht dem Bundesfinanzminister und soll ihm in erster Linie Einnahmen liefern.“ Dabei blieben städtebauliche und soziale Aspekte auf der Strecke. „Wir brauchen darum dringend eine Änderung des Bima-Gesetzes“, fordern die beiden SPD-Politiker. In Städten wie Münster müssten alle Möglichkeiten genutzt werden, den explosionsartigen Anstieg von Mieten und Grundstückspreisen zu begrenzen. Dazu könnten die Immobilien des Bundes einen wichtigen Beitrag leisten, finden Strässer und von Olberg. „Eigentum verpflichtet – das gilt natürlich auch für Eigentum der öffentlichen Hand“, so ihr Fazit.