Christoph Strässer

15.09.2016

Kinderarmut besser bekämpfen: Strässer und von Olberg im Gespräch mit dem Kinderschutzbund Münster

Christoph Strässer und Robert von Olberg_PrinzipalmarktChristoph Strässer MdB zusammen mit dem Bundestagskandidaten der SPD Münster, Robert von Olberg (Foto: Pat Röhring)

„Kinderarmut ist auch bei uns in Münster ein Problem“, resümieren Münsters Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer und Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD Münster und Kandidat für die Bundestagswahl 2017 das Gespräch mit Dieter Kaiser, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes Münster, das in dieser Woche stattfand. 

Die Armut von Kindern steigt einer Studie der Bertelmann Stiftung zufolge in der Stadt Münster in den letzten Jahren sogar an. „Wenn trotz einer guten wirtschaftlichen Entwicklung im Land zunehmend mehr Kinder von Armut bedroht sind, müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir die Situation von Kindern grundlegend auf stabilere Füße stellen können“, so Strässer. „Ein möglicher Schritt wäre die Einführung einer sogenannten Kindergrundsicherung, wie sie der Kinderschutzbund schon seit längerer Zeit fordert.“ Die Kindergrundsicherung wäre höher als das derzeitige Kindergeld und würde bedürftigeren Familien stärker zu Gute kommen. „Gerade bei Familien von Alleinerziehenden mit mehreren Kindern, die besonders häufig von Armut bedroht sind, könnte die Kindergrundsicherung der Armut besser vorbeugen“, erklärt von Olberg. 

 „Außerdem müssen die Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden“, sind sich die beiden Sozialdemokraten mit dem DKSB-Geschäftsführer einig. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern haben eigenständige Bedürfnisse und Rechte, die es besonders zu schützen gilt. Wir sind froh, dass der Kinderschutzbund sich für diese Bedürfnisse und Rechte mit 50.000 Mitgliedern und 430 Orts- und Kreisverbänden deutschlandweit einsetzt“.