Christoph Strässer

02.09.2016

Strässer und von Olberg: „Wir müssen zur paritätischen und solidarischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung zurückkehren“

Christoph Strässer und Robert von Olberg_PrinzipalmarktChristoph Strässer MdB zusammen mit dem Bundestagskandidaten der SPD Münster, Robert von Olberg (Foto: Pat Röhring)

Münsters Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der heutigen Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion. „Wir haben den Fahrplan der Fraktion für die zweite Jahreshälfte festgelegt und dabei auch jetzt geltende Gesetze auf den Prüfstand gestellt", so Strässer. "Bei der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sind wir uns in der SPD-Bundestagsfraktion einig: Der einseitig von den Versicherten zu tragende Zusatzbeitrag muss abgeschafft werden“, betont Strässer. 

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte die Arbeitgeberbeiträge in der letzten Legislaturperiode eingefroren während die Arbeitnehmeranteile Jahr für Jahr ansteigen sollten. „Diese Regelung müssen wir rückgängig machen“, fordert der Bundestagsabgeordnete. „Für uns ist es inakzeptabel, dass Ausgabensteigerungen von den Versicherten alleine getragen werden müssen und die Arbeitgeber diese nicht mitfinanzieren!“, meint auch Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD Münster und Kandidat für die Bundestagswahl 2017.

„Wir wollen die Rückkehr zur paritätischen und solidarischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung“, sind sich Strässer und von Olberg einig. 

„Um die Finanzierung der Krankenversicherung auch längerfristig sicherzustellen und gerecht zu gestalten, müssen wir neben der Rückkehr zur paritätischen Finanzierung auch über die Öffnung für mehr Berufsgruppen diskutieren“, so von Olberg, „auf lange Sicht brauchen wir die Bürgerversicherung“.