Christoph Strässer

16.08.2016

Stärkung der gesetzlichen Rente und eine Bürgerversicherung - Strässer und von Olberg zu aktuellen sozialpolitischen Debatten

Christoph Strässer und Robert von Olberg_Prinzipalmarkt

Münsters SPD-Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer und der Vorsitzende der SPD Münster, Robert von Olberg, weisen Überlegungen der Bundesbank für eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre zurück.

 

„Wir haben nach der Einführung der Rente mit 67 doch gesehen, dass es Berufe und Tätigkeiten gibt, bei denen die Menschen überhaupt nicht so lange arbeiten können. Es ist gut, dass wir angesichts dessen in dieser Legislaturperiode die Bedingungen für einen abschlagsfreien Renteneintritt mit 63 Jahren formuliert haben“, erklärt Strässer. Nun müsse es darum gehen, die gesetzliche Rente zu stärken und ein weiteres Absenken des Rentenniveaus zu verhindern, so Strässer.

 

„In der Rentenpolitik muss die Absicherung vor Altersarmut im Mittelpunkt stehen“, ergänzt von Olberg, der auch Bundestagskandidat seiner Partei ist. „Wir müssen auch Instrumente wie die Riester-Rente kritisch hinterfragen, wenn von der öffentlichen Förderung vor allem diejenigen profitieren, die sich eine private Vorsorge auch ohne staatliche Unterstützung leisten können“, so von Olberg weiter.

 

Aktuelle Berichte über einen zu erwartenden Anstieg der Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung sehen Strässer und von Olberg mit Sorge. „Es gibt Grenzen nach oben bei den Beiträgen. Gerade Menschen mit geringen oder durchschnittlichen Einkommen treffen Beitragserhöhungen besonders hart“, meint Strässer. „Zur Stärkung der Krankenversicherung gibt es zwei politische Maßnahmen, für die wir als SPD bei der Bundestagswahl 2017 werben sollten: Erstens die Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Und zweitens die Bürgerversicherung, die die Finanzierungsbasis der Krankenversicherung auf mehr Berufsgruppen ausweitet“, fordert von Olberg.