Christoph Strässer

21.06.2016

Unkonventionelles Fracking dauerhaft verboten

MünsterlandabgeordneteDie SPD-Bundestagsabgeordneten für das Münsterland

Die SPD hat sich in den Verhandlungen um ein Verbot des unkonventionellen Frackings in Berlin durchgesetzt. Dieses Verbot werde der Bundestag auch so am Freitag beschließen, sind sich die fünf SPD-Abgeordneten aus dem Münsterland einig. 

 

Der Änderungsantrag zum Gesetzentwurf sagt klar und deutlich, dass eine Erlaubnis zu versagen ist, wenn „Schiefer-, Ton- oder Mergelgestein  oder Kohleflözgestein zur Aufsuchung oder Gewinnung von Erdöl oder Erdgas aufgebrochen werden soll.“ 

 

Das ist das Aus für das unkonventionelle Fracking in Deutschland. Und selbst die vier zu wissenschaftlichen Zwecken möglichen Probebohrungen werde es in NRW nicht geben, denn die SPD habe durchgesetzt, dass die jeweilige Landesregierung zustimmen müsste. Auch die umstrittene Expertenkommission werde es nicht geben.

 

„Damit ist der Fall in NRW klar; denn auch die Landesregierung will das unkonventionelle Fracking in NRW verhindern“, so die Abgeordneten. „Mit diesem Gesetz setzen wir dieses Verbot um und schaffen damit Rechtssicherheit, die es bisher nicht gab.“