Christoph Strässer

07.04.2016

SPD informiert sich in Forensik

Zu einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Christophorus-Klinik der Alexianer in Amelsbüren trafen sich am Dienstag Vertreterinnen und Vertreter der SPD Münster, um sich über die Hintergründe der aktuellen Diskussion um veränderte Ausgangsregelungen in der Forensik zu informieren. Der Ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Dieter Seifert, und Klinik-Geschäftsführer Stephan Dransfeld erläuterten dabei Anlass und Verlauf der Diskussion.

Der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer erklärte in dem Gespräch: "Ein solch sensibles Thema muss von allen Beteiligten absolut sachlich und allein entlang der tatsächlichen Fakten diskutiert werden. Ich begrüße es daher, dass die Klinik offensiv den Dialog gerade auch im Stadtteil sucht und damit den Fragen und Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern begegnet." Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Robert von Olberg forderte auch die politisch Verantwortlichen zu einer Sachdiskussion auf: "Aufgeregtheiten und Mutmaßungen helfen niemandem, sie schüren nur Ängste. Die einfache Regel, dass miteinander reden immer besser ist als übereinander zu reden, gilt hier ganz besonders."

In dem Gespräch, an dem auch Beanka Ganser als SPD-Vertreterin im Klinik-Beirat und Friedhelm Schade für den SPD-Ortsverein Amelsbüren teilnahmen, erklärten Seifert und Dransfeld nochmals, dass ihr Vorstoß nicht eine Lockerung des Ausgangsverbots in Amelsbüren oder Senden zum Ziel hatte, sondern allein auf Ausgänge auf dem Gelände der Alexianer zielte.