Christoph Strässer

02.12.2015

Strässer und SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster begrüßen Integrationsplan „Neustart in Deutschland - Für ein Jahrzehnt umfassender Gesellschaftspolitik“

„Mit dem gestern vorgestellten Integrationsplan ‚Neustart in Deutschland. Für ein Jahrzehnt umfassender Gesellschaftspolitik‘ von Andrea Nahles, Manuela Schwesig, Barbara Hendriks, Aydan Özoguz und Malu Dreyer stößt die SPD nun auf Bundesebene einen Diskussionsprozess an, der sich mit den langfristigen Implikationen der Flüchtlingsbewegung befasst“, erklärt Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster. „Während in der öffentlichen Debatte momentan fast nur kurzfristige Maßnahmen wie die Verteilung und Unterbringung von Geflüchteten diskutiert werden, geht das vorliegende Papier einen Schritt weiter. Es umfasst Maßnahmen, Investitionen und Umstrukturierungen, die jetzt vorgenommen werden müssen, damit die Integration der Geflüchteten in Zukunft gelingen kann“. In dem vorliegenden 16-seitigen Papier fordern die Initiatorinnen zusätzliche Investitionen des Bundes in eine umfassende Gesellschaftspolitik von rund 5 Milliarden Euro jährlich. „Denjenigen, die vor allem Angst um die Kosten für die Unterbringung und Versorgung der zu uns kommenden Menschen haben, wird entgegengehalten, dass eine dauerhafte Integration dieser Menschen langfristig dem demografischen Wandel entgegenwirken und die Wirtschaft mit dringend benötigten Fachkräften versorgen kann“, so Strässer. „Wenn wir jetzt die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Integration stellen, wird der Nutzen für die gesamte Gesellschaft die Kosten somit bei weitem übersteigen.“ „Besonders die zusätzlichen Investitionen des Bundes zur Unterstützung der Kommunen beispielsweise bei Maßnahmen von Bildung, Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration oder beim Wohnungsbau wären für uns eine große Hilfe“, betont Ratsfrau Petra Seyfferth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster. „Die Stadt Münster leistet in Kooperation mit Initiativen, Vereinen und Ehrenamtlichen eine vorbildliche Arbeit bei der Unterbringung und Betreuung Geflüchteter. Ihr Flüchtlingskonzept und die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft in die Gesellschaft ist daher bundesweit Vorbild für andere Kommunen. Damit diese Integration auch in Zukunft bei steigenden Flüchtlingszahlen gelingt, beziehungsweise noch besser als bisher gelingt, benötigen wir die in dem Papier geforderten Investitionen des Bundes“, so Seyfferth. „Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster begrüßt daher den Vorstoß der SPD-Frauen Nahles, Schwesig, Hendriks, Özogus und Dreyer und unterstützt sie ausdrücklich beim ‚Neustart in Deutschland‘.“