Christoph Strässer

02.11.2015

Menschenrechtsbeauftragter Strässer eröffnet Konferenz im Auswärtigen Amt zu LGBTI im Nahen Osten

Risiken und Chancen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans-und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) in Nordafrika und dem Nahen Osten (MENA-Region) nach dem „Arabischen Frühling“ sind Thema einer Konferenz, die am 3. November 2015 im Auswärtigen Amt stattfindet. Christoph Strässer, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, eröffnet die Konferenz um 14 Uhr. Im Anschluss an Berichte verschiedener LGBTI-Menschenrechtsverteidiger/ innen über ihre eigene Situation soll diskutiert werden, wie Menschenrechtspolitik, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sowie Entwicklungszusammenarbeit konkret helfen können, die Akzeptanz von Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit in der MENA-Region (Nahost und Nordafrika) zu steigern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer siebentägigen Besuchsreise statt, zu der die Hirschfeld-Eddy-Stiftung, das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut vierzehn Menschenrechtsverteidiger/ innen aus der MENA-Region nach Deutschland eingeladen haben, um den Erfahrungsaustausch untereinander und die Vernetzung mit hiesigen Institutionen und Akteuren zu ermöglichen.