Christoph Strässer

09.11.2015

Die Mietpreisbremse zeigt Wirkung!

„Wir sind erfreut darüber, dass jetzt bereits statistisch belegt werden konnte, dass durch die Einführung der Mietpreisbremse und des Bestellprinzips die Maklerkosten sinken“, erklären Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster, und Thomas Fastermann, Wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster. „Der monatlich erscheinende Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts belegt klar, dass sich die Maklergebühren für die Miete von Wohnungen oder Häusern zwischen Mai und Juni halbiert haben und seit Juni nun konstant auf der Hälfte verbleiben“, so die Sozialdemokraten. „Dieser ungewöhnlich starke Abfall ist auf die Einführung des Gesetzes mit dem sogenannten Bestellprinzips zurückzuführen. Seit Juni müssen die Maklerkosten nämlich von der Person getragen werden, die den Auftrag erteilt hat.“ Bisher war es gängige Praxis, dass VermieterInnen einen Makler beauftragt haben und die späteren Mieterinnen und Mieter die Kosten dafür zu tragen hatten. „Die SPD hat sich seit langem für das Bestellprinzip eingesetzt und sich letztlich gegen den Widerstand des Koalitionspartners in Berlin durchsetzen können“, so der Bundestagsabgeordnete. „Gerade auch in einer Stadt wie Münster mit einem sehr angespannten Wohnungsmarkt sind die Einführung der Mietpreisbremse und des Bestellprinzips wichtige Bausteine, um sicherzustellen, dass auch in Zukunft noch Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen in der Innenstadt Münsters leben können“, erklärt Fastermann.