Christoph Strässer

03.09.2015

SPD: Betreuungsgeld-Milliarde in Kita-Ausbau stecken!

„Das für das Betreuungsgeld vorgesehene Geld muss jetzt in den Kita-Ausbau fließen“, fordert Jochen Köhnke, Kandidat der SPD Münster für das Oberbürgermeisteramt, in Reaktion auf den Vorschlag von Bundesfinanzminister Schäuble, das Geld in den allgemeinen Haushalt zu überführen. „Die frei werdenden Mittel müssen zur Unterstützung der Kommunen beim Ausbau von Kita-Angeboten zur Verfügung stehen. Auch bei uns in Münster muss der Kita-Ausbau stärker als bisher vorangetrieben werden“, so Köhnke. Der Oberbürgermeisterkandidat hat den Ausbau von Kitas als eines der wichtigsten Anliegen in seinem 10-Punkte-Plan festgeschrieben. Er wird sich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass jede Familie fußläufig zur eigenen Wohnung einen Kita-Platz findet. „Vor allem im Bereich der unter 3-Jährigen fehlen nach wie vor viele Plätze. In Münster haben wir darüber hinaus das Problem, dass es große Unterschiede in der Bedarfsabdeckung zwischen den einzelnen Stadtteilen gibt. Auch die Ganztags- und Randzeitenbetreuung bedarf eines weiteren Ausbaus“, so Köhnke. „Würde der Bund die zur Debatte stehende 1 Milliarde Euro bis 2018 in den Ausbau von Kitas investieren, bedeutete dies eine erhebliche Unterstützung für die Städte und Gemeinden.“ „In Münsters SPD sind wir uns einig: das zusätzliche Geld, das durch den Wegfall des Betreuungsgeldes frei wird, soll in den Kita-Ausbau gehen“, erklärt Robert von Olberg, Vorsitzender der SPD Münster. „Wir unterstützen unsere Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ausdrücklich in ihrem Bestreben, das frei werdende Geld weiterhin Familien zu Gute kommen zu lassen“, betont auch Münsters Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer. Finanzminister Schäuble solle daher seine Haushaltslöcher nicht auf Kosten der Familien zu stopfen versuchen.