Christoph Strässer

22.07.2015

Menschenrechtsbeauftragter Strässer begrüßt Umwandlung der Todesstrafe von Häftlingen in lebenslange Freiheitsstrafen in Sambia

Zur Umwandlung der Todesstrafe von 332 Häftlingen in lebenslange Freiheitsstrafen durch den Präsidenten Sambias Edgar Lungu erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer: „Zwar besteht in Sambia seit 1997 ein de-facto Moratorium, dennoch wird die Todesstrafe in Sambia weiterhin regelmäßig verhängt. Die Umwandlung der begrüße ich daher ausdrücklich und appelliere mit Nachdruck an Präsident Lungu und die Bevölkerung Sambias, die Todesstrafe im Rahmen des laufenden Verfassungsreformprozesses endgültig abzuschaffen. Die Todesstrafe ist eine unmenschliche, grausame und unmoralische Art der Bestrafung. Sie hat im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr. Die Bundesregierung lehnt die Todesstrafe unter allen Umständen ab und wird sich weiter für ihre weltweite Abschaffung einsetzen.“