Christoph Strässer

31.03.2015

Hilfen für syrische Flüchtlinge werden aufgestockt: 255 Millionen Euro aus Deutschland

Am gestrigen Dienstag fand in Kuwait zum dritten Mal eine humanitäre Geberkonferenz für Syrien und die Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens statt. Rund 80 Staaten sowie diverse regionale und internationale Organisationen waren eingeladen. Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster und Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, vertrat die Bundesregierung bei der Konferenz, die unter der Leitung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, stand. „Die Menschen in der Region leiden noch immer stark unter den Folgen des Konfliktes in Syrien“, erklärt Strässer, „mehr als 12 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens sowie in angrenzenden Staaten auf der Flucht. Die humanitäre Situation ist extrem besorgniserregend, deshalb hat die Bundesregierung eine Aufstockung der Mittel für Humanitäre Hilfe in Syrien um insgesamt 255 Millionen Euro beschlossen“. Deutschland ist eines der größten Geberländer, aber auch andere Staaten werden ihre Hilfen voraussichtlich aufstocken. Ziel der internationalen Konferenz in Kuwait ist die Sicherstellung humanitärer Mittel zur Versorgung der hilfsbedürftigen Menschen in Syrien und der Flüchtlinge in der Region. „Die Internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, mehr Unterstützung für die Aufnahmestaaten zu leisten“, so der Menschenrechtsbeauftragte, „ohne die Hilfe der Internationalen Gemeinschaft sind die Herausforderungen in Syrien und in den Nachbarstaaten Syriens nicht zu meistern. Humanitäre Hilfsmittel können konkrete Hilfen für Menschen in Not bereitstellen, den Konflikt aber können sie nicht lösen“, betont Strässer, „für ein Ende des Konflikts benötigen wir politische Lösungen und die Verhandlungsbereitschaft aller beteiligten Parteien.“