Christoph Strässer

20.03.2015

Christoph Strässer zum Equal Pay Day

„Der heutige Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um den selben jährlichen Durchschnittslohn wie Männer zu erwirtschaften“, erklärt Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster. „22 Prozent beträgt die unbereinigte Lohnlücke und ist damit seit Jahren fast unverändert hoch. Es ist blamabel, dass das wirtschaftlich erfolgreiche Deutschland in dieser Hinsicht EU-weit unter den Schlusslichtern ist“, so Strässer. Selbst bei gleicher Tätigkeit erhalten Frauen noch immer weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. „Um diesen Missstand zu beheben, sind die von der SPD geplanten Regelungen zur Entgelttransparenz ein erster wichtiger Schritt. Andere Schritte und Maßnahmen müssen jedoch folgen. Sogenannte ‚frauentypische Berufe’ werden noch immer weit schlechter entlohnt als Berufe, in denen typischerweise Männer tätig sind, daran müssen wir etwas ändern“, betont der Bundestagsabgeordnete. Genauso wichtig sei es, die Kinderbetreuung auszubauen und die Partnerschaftlichkeit in den Familien zu stärken. „Mit dem Elterngeld Plus haben wir ein Instrument, das nicht nur Männern in der Familie mehr Möglichkeiten verschafft, sondern auch Frauen im Beruf beweglicher macht. Die Frauenquote wird vor allem in der Wirtschaft das ihre dazu tun, einen Kulturwandel in den Chefetagen zu beschleunigen und die Unterschiede bei den Gehältern zu verringern. Mit der Kombination all dieser Bausteine tragen wir dazu bei, die Lohnlücke zu schließen. Daher hoffe ich, dass der Equal Pay Day bald deutlich früher im Jahr stattfinden wird. Ziel bleibt allerdings das zeitliche Zusammenfallen von Equal Pay Day und Silvester auf denselben Tag“, so Strässer abschließend.