Christoph Strässer

26.02.2015

„Wohnen in der Innenstadt darf kein Privileg für Besserverdienende werden“

„Ich freue mich, dass sich die SPD bei den Gesprächen mit den Koalitionspartnern in Berlin zur Mietpreisbremse durchsetzen konnte und das Gesetz nun in der kommenden Woche im Bundestag verabschiedet werden kann“, kommentiert der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer die Ergebnisse der Verhandlungen der Koalitionsspitzen von SPD, CDU und CSU in Berlin. „Damit verbessern wir die Rahmenbedingungen für hunderttausende Mieterinnen und Mieter in ganz Deutschland, die besonders in den Großstädten und Ballungszentren von stark ansteigenden Mieten betroffen sind“, so der Bundestagsabgeordnete. Jochen Köhnke, Kandidat der SPD für das Oberbürgermeisteramt, betont die Wichtigkeit dieser Entscheidung für die Stadt Münster. „Die Mieten in Münster sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Wir sind der Ansicht, dass eine Wohnung in der Innenstadt auch für Personen mit kleinen und mittleren Einkommen bezahlbar bleiben muss“, erklärt der Verwaltungsfachmann Köhnke, „auf kommunaler Ebene setzt sich die SPD an vielen Stellen für bezahlbaren Wohnraum ein, die neue Regelung, die Mietsteigerungen begrenzt und bei Maklergebühren das sogenannte „Bestellprinzip“ einführt, unterstützt uns daher bei unseren Bemühungen, bezahlbaren Wohnraum in Münster zu erhalten“, so Köhnke. „Wohnen in der Innenstadt darf kein Privileg der Besserverdienenden werden“, sind sich beide Sozialdemokraten einig, „wir wollen, dass Münster bunt und vielfältig bleibt und sich auch Studierende, junge Familien, Alleinerziehende und andere Gruppen Wohnraum in der Stadt leisten können!“