Christoph Strässer

22.01.2015

Christoh Strässer diskutiert über Humanitäre Hilfe

Auf Einladung des Auswärtigen Amts diskutierten Bundestagsabgeordneter und Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, Christoph Strässer sowie der Leiter des Kompetenzzentums für Humanitäre Hilfe, Prof. Joachim Gardemann und Vorstandsmitglied des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen, Sid Johann Peruvemba, über Entwicklung der Humanitären Hilfe und ihrer Funktionen. „Humanitäre Hilfe ist unpolitisch und unparteilich, sie unterscheidet nicht zwischen gut und böse, sondern hilft dort, wo Menschen in Not sind!“, erklärt Strässer zu Anfang. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass Humanitäre Hilfe für jeden gewährleistet sein muss und dort zum Einsatz kommen muss, wo Katastrophen passieren. Anlass der Diskussion in den neu sanierten Räumen der FH Münster waren die Krisen und Ebola-Ausbrüche in Afrika, über welche FH Prof. Gardemann, der selbst sechs Wochen in Sierra Leone im Ebola Gebiet verbracht hat, berichtete:“Ich habe über 180 an Ebola erkrankte Menschen behandelt und wir konnten 60% retten, eine Quote, auf die wir stolz sein können und die auch mit intensiver Behandlung wohl nicht hätte gesteigert werden können. Ein gutes Beispiel, wo Humanitäre Hilfe zur Rettung von Menschenleben beigetragen hat.“ Nach der aktiven Diskussionszeit wurde dem Auditorium Zeit für Fragen bereit gestellt, welche auch kritische Meinungen zur Humanitären Hilfe hervorrief. Ein insgesamt mit rund 200 Zuhörern gut besuchter Abend, der viele neue Erkenntnisse und Einblicke zur Humanitären Hilfe brachte.