Christoph Strässer

25.09.2014

„Wer bestellt, bezahlt!“

Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster und Hermann Terborg, Vorsitzender der SPD Münster, begrüßen die in dieser Woche erzielte Einigung der Koalitionsfraktionen im Bundestag bei der Mietpreisbremse. „Viele Menschen in Münster werden von der Mietpreisbremse profitieren können“, erklärt Strässer. „Da es bisher bei neu abgeschlossenen Mietverträgen keine Grenzen nach oben gab, waren Mietsteigerungen von 30 oder 40 Prozent in Münster keine Seltenheit. Wir sind der Meinung, dass Mieten auch für Normalverdienerinnen und Normalverdiener bezahlbar bleiben müssen, deswegen war die Mietpreisbremse eine zentrale Forderung der SPD in den Koalitionsverhandlungen“, so Strässer weiter. „Auch Staffelmieten als Umgehungsmöglichkeit der Mietpreisbremse werden ausgeschlossen“. Mit dem Gesetzentwurf wird auch das sogenannte „Bestellprinzip“ im Maklerrecht umgesetzt. „In Zukunft sollen Vermieter die Kosten für Maklerdienstleistungen nicht mehr auf die Mieterinnen und Mieter abwälzen dürfen. Das ist wie sonst im Leben auch: Wer bestellt, bezahlt“, so der SPD Vorsitzende Terborg, „Wir wollen, dass Münster weiterhin bunt bleibt und auch Personen mit kleinem und mittlerem Geldbeutel Erfolg bei der Wohnungssuche haben.“ Bereits im Juni dieses Jahres hatte das Land NRW die Kappungsgrenze für bestehende Mietverträge von 20 auf 15 Prozent gesenkt. „Die beschlossenen Maßnahmen der Mietpreisbremse für neue und die Senkung der Kappungsgrenze für bestehende Mietverträge in Kombination mit der Einführung des Bestellprinzips sind wichtige Schritte für eine verantwortungsvolle Wohnungspolitik“, lobt Terborg das Vorhaben. Die Mietpreisbremse begrenzt exzessive Mietsteigerungen bei neuen Mietverträgen. Vermieter dürfen in von den Ländern festgelegten Lagen mit angespanntem Wohnungsmarkt nicht mehr als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen.