Christoph Strässer

19.08.2014

Welttag der Humanitären Hilfe

„Mehr als 60 Millionen Menschen weltweit benötigen aktuell Hilfe zum Überleben, finanziell hat der humanitäre Bedarf in diesem Jahr einen neuen Wert von nunmehr rund 13 Milliarden Euro weltweit erreicht. Das sind erschütternde Zahlen. Hinter dieser Zahl stehen zahlreiche humanitäre Geber, humanitäre Hilfsorganisationen und vor allem: Tausende humanitäre Helfer die versuchen, das Leid der betroffenen Menschen zu lindern. Die Herausforderungen hierbei wachsen weiter, so aktuell auch im Irak, im Gaza-Streifen, in der Ukraine, in und um Syrien, in Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik, in den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern und in zahlreichen sogenannten „vergessenen Krisen“. Ich selbst bin am heutigen Welttag im Nordirak, um mir ein Bild von der dramatischen humanitären Situation, der deutschen Hilfe und dem Einsatz der humanitären Helfer zu machen. Gefahren für Leib und Leben, gerade auch der Helfer, werden in der humanitären Hilfe größer und wir denken heute besonders auch an die getöteten humanitären Helfer, zuletzt vor wenigen Tagen in Südsudan. Mitmenschlichkeit und Solidarität sind in uns allen angelegt, lassen Sie uns Botschafter dieser Werte sein!“ Am 19. August, dem Welttag der Humanitären Hilfe, werden die Prinzipien der internationalen Humanitären Hilfe gewürdigt und es wird der Helfer gedacht, die im Rahmen ihrer Tätigkeit weltweit ihr Leben verloren haben. Weltweit ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Menschen in humanitärer Notlage weiter gestiegen. Innerhalb der Bundesregierung ist das Auswärtige Amt (AA) für Humanitäre Hilfe zuständig. Die Hilfe wird schnell, flexibel und unbürokratisch geleistet, indem geeignete Hilfsprojekte der humanitären Organisationen der Vereinten Nationen, deutscher humanitärer Nichtregierungsorganisationen und der Organisationen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gefördert werden. Diese Projekte ermöglichen den betroffenen Menschen ein Überleben in Würde und Sicherheit und lindern das Leid derer, die ihre akute Notlage nicht aus eigener Kraft überwinden können.