Christoph Strässer

25.07.2014

Menschenrechtsbeauftragter fordert Zeichen gegen Gewalt

„Wie bei allen militärischen Auseinandersetzungen leidet am stärksten die Zivilbevölkerung, allen voran Frauen und Kinder. Die schrecklichen Bilder des Konflikts und der vielen Opfer erfüllen mich mit großer Trauer. Angesichts des Leidens der Zivilbevölkerung in Gaza habe ich großes Verständnis dafür, dass Menschen ihren Zorn und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Ich verurteile jedoch jede Form von antisemitischer Hetze und antijüdischen Anfeindungen aufs Schärfste. Rassistische Hassparolen und Gewaltaufrufe haben in diesem Land keinen Platz und sind nicht zu tolerieren. Solches Verhalten ist der Lösung des Konfliktes in keiner Weise zuträglich, vielmehr ist es selbst ein Angriff auf die demokratische Grundordnung unseres Landes. Das Recht zur freien Meinungsäußerung und die Demonstrationsfreiheit stehen all unseren Bürgern zu. Ich appelliere an alle Beteiligten, die heutige Demonstration friedlich zu begehen und ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen.“