Christoph Strässer

02.07.2014

Bundesmittel für Mehrgenerationenhäuser in Münster gesichert

„Es war lange nicht klar, wie es mit den Mehrgenerationenhäuser in Deutschland weitergeht. Bereits 2011 stand zum Beispiel das Mehrgenerationenhaus der evangelischen Apostel-Kirchengemeinde in Münster durch die drohende Streichung der Fördermittel durch den Bund vor dem Aus. Damals habe ich mich gemeinsam mit dem Rat der Stadt Münster massiv und erfolgreich für einen Erhalt des Mehrgenerationenhauses eingesetzt. Aber auch die Förderung des Mütterzentrums Münster e.V. war immer wieder in der Diskussion. Denn das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II sollte zunächst planmäßig zum Jahresende auslaufen. Die Länder hatten keine Bereitschaft für eine Verstetigung der Mehrgenerationenhäuser gezeigt. Es sah nicht gut aus für die Mehrgenerationenhäuser. Ich freue mich deshalb sehr, dass in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser durch den Bund im heute verabschiedeten Regierungsentwurf für den Haushalt 2015 sichergestellt werden konnte. Die münsteraner Mehrgenerationenhäuser sowie die 447 Mehrgenerationenhäuser bundesweit haben bezüglich dieser Gelder nun endlich Planungssicherheit. Ich appelliere in diesem Zusammenhang an die Kommunen und Länder, sich an der Verstetigung der Mehrgenerationenhäuser zu beteiligen – auch über die Verlängerung des Aktionsprogramms II hinaus. Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen vor Ort und stellen sich gegen ein beziehungsloses Nebeneinander. Mehrgenerationenhäuser sind Orte des generationenübergreifenden Engagements, an denen Gemeinschaften entstehen und der Sinn für Solidarität geschärft wird.“