Christoph Strässer

07.06.2014

„Münsteraner Appell“: Strässer übergibt Mitbestimmungs-Appell aus Münster an Verena Bentele

„Wir stehen in der Pflicht, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch und gerade in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch ein Recht auf Mitbestimmung voranzutreiben.“ Mit diesen Worten übergab Christoph Strässer, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe den „Münsteraner Appell“ für ein Recht auf Mitbestimmung in allen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen an Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Vor 5 Jahren, am 26. März 2009 trat die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland in Kraft. Mit Unterzeichnung dieser Konvention hat Deutschland deutlich gemacht, dass Menschen mit Behinderungen dieselben Rechte zustehen wie anderen Menschen. Grund genug für Strässer den von 250 Werkstätten initiierten „Münsteraner Appell“, in dem ein Recht auf Mitbestimmung in allen Werkstätten für Behinderte gefordert wird, an Frau Verena Bentele, zu übergeben. „Das Ziel einer Gesellschaft, in der niemand ausgegrenzt oder benachteiligt wird, sollte sich auch in der Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung widerspiegeln. Sie sollten gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung auch an ihrem Arbeitsplatz erfahren. Deshalb sollte die Mitbestimmung am Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung selbstverständlicher Bestandteile ihres Arbeitslebens werden“ unterstrich Christoph Strässer bei der Übergabe des „Münsteraner Appells“.