Christoph Strässer

11.10.2013

Friedensnobelpreis als Mahnung zur Menschlichkeit

Die SPD-Bundestagsfraktion gratuliert der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zum Friedensnobelpreis. Der Einsatz dieser Waffen ist eine Barbarei und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mit der diesjährigen Auszeichnung von OPWC wird der Preis seinem Namen voll gerecht: Er steht als Mahnung zu Menschlichkeit und Frieden auf der Welt. Das Nobelpreiskomitee hat eine höchst politische Entscheidung getroffen. In einer Zeit, in der die erschütternden Bilder der Opfer des Giftgasanschlags in Syrien noch allen präsent sind, wird die OVPC „für ihre umfangreichen Bemühungen zur Beseitigung chemischer Waffen“ ausgezeichnet. Ihre gegen-wärtige Aufgabe ist es, das syrische Chemiewaffenarsenal zu erfassen und bis Mitte 2014 zu zerstören. Für diese Herausforderung braucht sie die volle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Am Montag wird die syrische Regierung als 190. Staat der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen beitreten. Der Friedensnobelpreis für die Organisation macht den syrischen Konfliktparteien hoffentlich klar, dass der Einsatz von Chemiewaffen ein absolutes Tabu ist. Weltweit ist er ein starkes Signal für Abrüstung.