Christoph Strässer

12.09.2013

Strässer begrüßt Bürgerinitiative „Wohnen in Münster“

„Ich begrüße die politische Initiative der Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Wohnsituation in Münster sorgen, sehr,“ erklärt Christoph Strässer, der SPD-Bundestagsabgeordnete anlässlich der Gründungsversammlung von vergangenem Dienstag. „Die Wohnsituation in Münster wird gerade für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen immer schlechter, wir stehen vor der konkreten Gefahr, dass der angespannte Wohnungsmarkt diese Menschen aus der Innenstadt, ja aus der Stadt als solcher herausdrückt. Ich sage klar: das dürfen wir nicht zulassen,“ so Strässer. „Wir erleben gegenwärtig, dass alle Parteien sich des Themas angenommen haben, doch empfehle ich hier, genau hinzuschauen, was jeweils vorgeschlagen wird. Es gibt deutliche Unterschiede. Ich werde mich in Berlin weiterhin dafür stark machen, dass die Interessen der Mieterinnen und Mieter im Mittelpunkt stehen, nicht Renditeziele privater oder staatlicher Stellen. Darum werde ich mich für eine Neufassung des BImA-Gesetzes einsetzen, damit wir vom Ziel maximale Rendite zu erwirtschaften weg kommen. Die Regierung Merkel hat einen entsprechenden SPD-Antrag über den Bundesrat leider abgelehnt. Deshalb stehen wir in Münster vor der Situation, dass für Häuser von überschaubarer Qualität Mondpreise verlangt werden. Diese ziehen den Mietspiegel weiter nach oben und betreffen so alle Mieterinnen und Mieter in Münster.“ „Die Bürgerinitiative kann helfen, genau hinzuschauen, welche Lösungsvorschläge von den Parteien angeboten werden, und verfolgen, was daraus werden wird. Dass mündige Bürgerinnen und Bürger sich so in den politischen Prozess einbringen, ist ein Gewinn für unsere demokratische Gesellschaft,“ so Strässer abschließend.