Christoph Strässer

26.08.2013

Es ist unsere humanitäre Pflicht, diesen Menschen in Not zu helfen

Syrien: „Es ist unsere humanitäre Pflicht, diesen Menschen in Not zu helfen“ Dringender Spendenappell von Aktion Deutschland Hilft und Bündnispartnern Bonn, 26. August 2013. „Die syrischen Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe, vor allem die Kinder. Sie sind die Hauptleidtragenden des Bürgerkriegs. Viele haben ihre Eltern verloren und sind traumatisiert. Die schrecklichen Giftgasangriffe werden eine erneute Flüchtlingswelle auslösen. Es ist unsere humanitäre Pflicht, diesen Menschen in Not zu helfen“, appelliert Christoph Strässer, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft, anlässlich der dramatischen Zuspitzung der Lage von Millionen Flüchtlingen in Syrien und den Nachbarländern. Am 1. August 2012 hat das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen erstmals den gemeinsam Einsatzfall ausgerufen und zu Spenden für die Flüchtlinge in Syrien, Jordanien, Libanon, Türkei und Irak aufgerufen. Nach UN-Berichten waren damals rund 2,5 Millionen Menschen in und um Syrien von den kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen. Heute, über ein Jahr später, leiden 6,8 Millionen Menschen unter Terror und Krieg und benötigen dringend Hilfe. Helfer berichten von entsetzlichen Erlebnissen Silvia Holten, Vorstandsmitglied von Aktion Deutschland Hilft und Pressesprecherin von World Vision Deutschland: "Ich bin zutiefst entsetzt über das Ausmaß, das der Bürgerkrieg in Syrien jetzt angenommen hat. Insbesondere das Schicksal der Kinder ist erschütternd. Unsere Mitarbeiter vor Ort berichten täglich von den entsetzlichen Erlebnissen, die die schwächsten Mitglieder unserer Weltgemeinschaft erleiden müssen. Viele Kinder werden ihr ganzes Leben lang die Erlebnisse nicht vergessen können." Die Gewalt nimmt zu, der Bedarf an Hilfe wächst, aber die Spenden fehlen Rund 1,41 Mrd. US Dollar werden für die humanitäre Hilfe benötigt. Davon wurden aber erst 29% (davon 10,9% von der Europäischen Kommission) von den Geberländern zugesichert. „Die Spendenergebnisse bei den deutschen NROs sind ebenso prekär!“, sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. 13 Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind in den betroffenen Regionen tätig. Das Bündnis berichtet seit einem Jahr verstärkt über die humanitäre Notlage in Syrien und bittet die deutsche Öffentlichkeit um Spenden. 1,2 Millionen Euro konnten so bisher gesammelt werden. „Für die Betroffenen der Hungersnot in Ostafrika 2011 zum Beispiel, konnten unsere Bündnispartner bereits nach drei Monaten 17,2 Mio. Euro für die Nothilfe einsetzen“, so Roßbach. „Lebensmittel, frisches Trinkwasser, medizinische Versorgung und Schutzräume vor Gewalt und Terror – all das können wir in Syrien nicht ohne die nötigen Gelder leisten – das kann keiner. Um Menschenleben zu retten und den vielen betroffenen Kindern, Frauen und Männern in Syrien helfen zu können, benötigen unsere Hilfsorganisationen daher weiterhin Spenden und angesichts der derzeitigen Eskalation der Lage sogar dringender denn je!“ Aktion Deutschland Hilft Stichwort: Flüchtlinge Syrien / Nahost Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10€ zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 €) An die Redaktionen: Gerne vermitteln wir Ihnen deutschsprachige Ansprechpartner in den Grenzregionen Syriens sowie Experten in Deutschland! Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V. Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von 22 starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im Katastrophenfall auf. Kontakt: Pressestelle Aktion Deutschland Hilft e.V. Tel. 0228/ 242 92 – 200 Fax: 0228/ 242 92 – 199 E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de