Christoph Strässer

14.08.2013

„Den Nazis keinen Meter“

Vorsitzender und Abgeordnete der SPD haben empört auf die Ankündigung der NPD reagiert in Münster erneut zu demonstrieren. „Die NPD will in Münster ihre braune Gesinnung demonstrieren, wir Münsteraner werden unsere Ablehnung zeigen,“ Münsters SPD-Vorsitzender Hermann Terborg kündigt den Protest der Sozialdemokratie in Münster gegen die Ankündigung der NPD an, in Münster Wahlkampf machen zu wollen. „Wer gegen Vielfalt und Demokratie eintritt, wer Fremdenfeindlichkeit propagiert und Menschenrechte nicht achtet, dem müssen wir Demokraten entgegentreten. Die NPD ist das braune Übel am Rand der Gesellschaft. Dass sie sich Münster ausgesucht haben, fordert unseren entschiedenen Widerspruch heraus,“ erklärten unisono der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer und die beiden Landtagsabgeordneten Svenja Schulze und Thomas Marquardt. „Wir rufen daher zur Gegendemonstration auf. Wo auch immer: Den Nazis keinen Meter. Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen senden, dass Nazis in Münster nicht willkommen sind,“ so die SPD-Spitze. Damit sich derlei nicht wiederholten kann, fordert Christoph Strässer schon seit Jahren das Verbot der neofaschistischen NPD: „Diese Partei gehört verboten. Meine Fraktion und ich persönlich haben im Bundestag dafür gestimmt, ein Verbot der NPD zu beantragen; CDU, CSU und FDP haben das abgelehnt. Dass wir jetzt vor der Bundestagswahl die Demonstration der Nazis im demokratischen Gewand vielleicht sogar auf dem Prinzipalmarkt erdulden sollen, scheint für die Regierungskoalition normal zu sein. Für uns gilt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen, darum werden wir uns auch weiterhin für ein Verbot der NPD einsetzen,“ weist Strässer auf die Verbotsdebatte im Bundestag hin.