Christoph Strässer

02.08.2013

„Leiharbeit muss reguliert, Missbrauch von Werkverträgen verfolgt und unterbunden werden.“

„Dem Missbrauch von Werkverträgen, mit denen Menschen unter unwürdigen Bedingungen zu Niedrigstlöhnen beschäftigt und in Massenunterkünften illegal untergebracht werden, muss nachhaltig entgegengewirkt werden“. Der SPD Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer reagierte auf die Berichte über neuerliche Entdeckungen illegaler Schlafstätten für Leiharbeiter im Gewerbegebiet an der Kleimannbrücke. Verfolgt werden müssten diejenigen, so Strässer, die Leiharbeit unter angeblichen Werkverträgen kaschieren, mit Dumpinglöhnen abspeisen, die Sozialversicherung damit schädigen und die Not vieler Menschen gerade aus den südosteuropäischen Staaten brutal ausnutzen. „Wir brauchen deshalb dringend einen bundesweiten einheitlichen und gesetzlichen Mindestlohn. Die SPD wird in Regierungsverantwortung die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern stärker regulieren. Für alle Arbeitnehmer muss daher der Grundsatz gelten, dass alle, egal ob Stammbelegschaft oder Leiharbeitnehmer, vom ersten Tag der Beschäftigung an die gleiche Entlohnung bekommen müssen.“