Christoph Strässer

05.07.2013

Christoph Strässer unterstützt Aktion Rote Hand

Im Rahmen der Roten Hände Aktion gegen Kindersoldaten werden UNICEF die Roten Hände von Willi Brase und vom Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion, Christoph Strässer, übergeben. Die Hände wurden zuvor von der Realschule Am Häusling aus Siegen und der UNICEF-Gruppe aus Berlin gesammelt. Die über gesammelten roten Handabdrücke stehen als Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und werden von Kindern und Erwachsenen an Politiker und schließlich die UN weitergeleitet, um Gegenmaßnahmen herbeizufordern. Zwar existiert seit dem 12.Februar 2012 ein Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention gegen den Missbrauch, allerdings gibt es nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit noch ca. 250.000 Kindersoldaten. In fast allen aktuellen bewaffneten Konflikten werden Kinder als Soldaten eingesetzt, da sie leicht manipulierbar und billig sind. Gegen diese starke Kinderrechtsverletzung wird im Rahmen des „Red Hand Day“ seit 2002 jährlich am 12. Februar in vielen Ländern weltweit protestiert. Jedes Jahr beteiligen sich tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene und so konnten auf allen Kontinenten schon mehr als 350.000 rote Handabdrücke gesammelt und an Politiker übergeben werden. Es gibt schon zahlreiche Erfolge, aber der öffentliche Protest muss weitergehen!