Christoph Strässer

10.06.2013

Strässer/Fastermann: Münster braucht mehr bezahlbaren Wohnraum

Am Samstag, den 8. Juni 2013 besuchte Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer den SchlauRaum in der Stubengasse. Dort machen die Stadt Münster und der AstA der Universität Münster auf die dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam. Dort traf er sich mit Christian van Bebber, dem Vorsitzenden des AStA der Universität Münster, und Tim Osterhaus, dem AStA-Sozialreferenten. „Die Situation in Münster ist sehr ernst. Nach Zahlen der Stadt fehlen für das kommende Semester viele Wohnungen für Studierende. Dieses Problem ist Teil eines größeren: Wir sind bald soweit, dass sich nur noch Gutverdienende das Leben in Münster leisten können, zumal in der Innenstadt. Schon mit einem mittleren Einkommen, wird es schwierig, bei einem kleinen ist die Gefahr akut, aus der Stadt gedrängt zu werden,“ beschreibt Straesser die Lage in Münster. „Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster ergreift verschiedene Initiativen, um dem entgegenzusteuern. Wir wollen Investorinnen und Invenstoren planungsrechtlich verpflichten, 30% neugebauter Wohnungen in Sozialbindung zu errichten, 30% zu einem Preis, der sich am Mietspiegel orientiert, und die restlichen 40% nach freier Preisbildung. Damit ermöglichen wir sozial gemischte Wohnviertel und verhindern, dass Menschen mit kleinem Geldbeutel aus der Stadt hinausgedrängt werden,“ erläutert Thomas Fastermann, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster, eine Initiative seiner Fraktion. „Ich will ein Münster für alle. Die SPD-Bundestagsfraktion, die sozialdemokratisch geführte Landesregierung und die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster arbeiten alle daran, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Überall und auch in Münster,“ so Strässer: „Ich erneuere meine Kritik an der Bundesregierung: Mit Ankündigunge ist doch keinem geholfen. Wir Sozialdemokraten haben über den Bundesrat einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der Mieterinnen und Mieter vor stark steigenden Mieten schützt. Das ist der richtige Weg.“