Christoph Strässer

17.05.2013

Strässer und Terborg fordern Ehe für Lesben und Schwule

Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homophobie fordern der Vorsitzende der SPD Münster, Hermann Terborg und der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer, die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften: „Es ist gut, dass die SPD in ihrem Regierungsprogramm hier eine klare Aussage trifft. Damit werden Lesben und Schwule auch bei Adoptionen und im Steuerrecht gleiche Rechte haben“, betonen Strässer und Terborg. Der SPD-Vorsitzende zeigt sich zuversichtlich, dass mittelfristig auch die CDU ihre ablehnende Haltung in dieser Frage aufgibt: „Die Christdemokraten haben die Wahl, entweder gesellschaftliche Realitäten zu akzeptieren oder in weltoffenen Städten wie Münster in die politische Bedeutungslosigkeit zu fallen." Die Sozialdemokraten erwarten aber, dass sich die Christdemokraten weiterhin schwer damit tun werden. „Die CDU ist gespalten, nicht nur in dieser Frage. Sie ist dadurch politisch handlungsunfähig und bewegt sich immer nur dann, wenn das Bundesverfassungsgericht ihnen mal wieder ein Gesetz um die Ohren haut“, so Terborg. „Langfristig wird die CDU es sich aber nicht leisten können, sich vom Bundesverfassungsgericht zu vernünftiger Politik treiben zu lassen.“