Christoph Strässer

16.05.2013

Strässer: „Hinsehen, was in Syrien passiert“

„Das Motto“Stopp – Schau hin“ bringt es auf den Punkt: Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit, auch in Münster, auf das Schaut, was in Syrien passiert: Millionen Menschen wurden schon durch den Bürgerkrieg aus dem Land vertrieben, leben in Flüchtlingslagern“, erklärte der Münstersche SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer, der Mitglied des Kuratoriums von „Aktion Deutschland Hilft“ und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist. Die Organisation, die das Dach für 28 deutsche Hilfsorganisationen bildet, stellt das zusätzlich eine Million Euro für die Nothilfe in Syrien bereit und verdoppelt damit den aktuell zur Verfügung stehenden Spendenbetrag. Kuratoriumsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier: „Neben dem internationalen Beitrag, etwa durch die UN und EU, hat Deutschland seit Beginn der Krise in Syrien erhebliche Hilfe geleistet. Allerdings zeigt sich auch, dass noch immer gravierende Finanzierungslücken bestehen. Aktion Deutschland Hilft hat daher die Entscheidung getroffen, aus seinem Nothilfe-Fonds eine Million Euro für Sofortmaßnahmen bereitzustellen.“ Zudem macht Aktion Deutschland Hilft heute zusammen mit 27 weiteren Hilfs- und UN-Organisationen auf das Leid der syrischen Flüchtlinge aufmerksam, indem die Webseiten der Organisationen Trauer tragen. Jeder Besucher kann durch die Verbreitung des Videos über seine Social Media-Kanäle seine Solidarität mit den Betroffenen der Syrienkrise zeigen. Das Bündnis ist mit dreizehn seiner Mitgliedsorganisationen in Syrien und den Nachbarländern aktiv. Schwerpunkt der Maßnahmen sind medizinische Hilfe,Wasserversorgung, Hygiene und Nahrungsmittelhilfe sowie Güter des täglichen Bedarfs.