Christoph Strässer

20.12.2011

Christoph Strässer schreibt Familienministerin Schröder wg. Mehrgenerationenhaus:

"Diese Schließungsentscheidung widerspricht dem Ansatz generationenüberfreifender Integration" Christoph Strässer fordert von Bundesfamilienministerin Schröder (CDU) die Rücknahme der Streichung der Bundesmittel für das Mehrgenerationenhaus der evangelischen Apostelkirchengemeinde. Obwohl sich alle Parteien und Fraktionen im Rat der Stadt Münster und der Oberbürgermeister dafür eingesetzt haben, dass die Bundesregierung auch weiterhin beide Mehrgenerationenhäuser in Münster fördert und bereit sind, beide Häuser mit jeweils 10.000 Euro Eigenmitteln zu fördern, hat BundesfamilienministerinSchröder (CDU) die überlebensnotwendige Förderung des Mehrgenerationenhauses der evangelischen Apostelkirchengemeinde gestrichen. Der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer will dies nicht hinnehmen und hat nun die Bundesfamilienministerin in einem Brief aufgefordert, diese Streichung zurückzunehmen: "Mir ist es, mit Verlauf gesagt, absolut unverständlich, wie man in Zeiten von steigender Fremdenfeindlichkeit, einer älter werdenden Gesellschaft und Rückgang solidarischen Miteinanders gerade solche Projekte fnanziell kürzt, die diesen, für die demokratische Kultur notwendigen Aspekten kommunaler Ebene Rechnung tragen" schreibt Strässer und fügt hinzu: "So sägt man an dem Fundament von Demokratie, die auf eine solidarische, integrative Gesellschaft angewiesen ist."