Christoph Strässer

16.12.2011

„Lärmschutz von der Berliner schwarz-gelben Koalition wieder vertagt“

„Verkehrslärm macht die Menschen krank. Auch in Münster sind zunehmend die Anwohnerinnen und Anwohner vom anwachsenden Verkehr und seinen Folgen betroffen“ so der Münstersche SPD Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer. „Wir brauchen neue lärmmindernde Fahrbahnoberflächen. Auch über ein lokales Tempolimit muss nachgedacht werden“ so Strässer. Außerdem verwies er auf das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion, die LKW-Maut um eine Lärmkomponente zu erweitern. „Lärmbekämpfung bei Lkws muss zum Wettbewerbsfaktor in der Logistik werden.“ Aber nicht nur Maßnahmen zur Lärmreduzierung, die durch den Straßenverkehr verursacht wird sind laut Strässer nötig: „Ich fordere die zügige Abschaffung des so genannten Schienenlärmbonus.“ Am 1. Dezember ging durch die überregionale Presse, dass Union und FDP den Aufstand gegen den eigenen Verkehrsminister Peter Ramsauer proben. Es sollte ein neues Gesetz vorlegt werden. Noch vor Weihnachten sollte es im Bundestag diskutiert werden. „Wieder einmal war es nur eine Ankündigung. Nichts ist passiert“ kritisiert Strässer die Bundesregierung und die sie tragenden Fraktionen. Statt folgenloser Ankündigungen fordert Strässer konkrete Maßnahmen: „Wir brauchen eine Umrüstung aller Güterwagen und eine Absenkung der Auslösewerte für die Lärmsanierung. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen müssen ausreichend Mittel bereitgestellt werden. Stattdessen entzieht Peter Ramsauer der Deutschen Bahn eine halbe Milliarde Euro als Zwangsdividende“.