Christoph Strässer

08.09.2011

Besuche im Parlament, bei Amnesty und spannende Diskussionen in Berlin

44 junge Münsterländerinnen und Münsterländer machten sich am 5. September gemeinsam auf den Weg nach Berlin. Die bunte Gruppe junger Leute aus Münster und Warendorf, von den Jusos, der Jugend des Deutschen Roten Kreuzes, vom Münsteraner Verein Vamos und der Katholischen Jungen Gemeinde, hatten die Einladung des Münsteraner SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer angenommen ihn im Bundestag zu besuchen. „Wir haben sowohl die Orte der repräsentativen Demokratie besucht als auch gesehen, wie die Organisationen in der Hauptstadt arbeiten, die gemeinhin als Zivilgesellschaft bezeichnet werden. Spannend!“ freute sich der Vorsitzende der Münsteraner Jusos, Patrick Röhring. Neben dem Besuch des Bundestages, wo sie im Plenum einer Rede des Außenministers Westerwelle zuhörten standen die Themen Menschenrechte und Lobbyismus im Mittelpunkt der Reise. Mit Christoph Strässer, der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist diskutierten die Jugendlichen die Situation im Nahen Osten, die Situation in Syrien und in Libyen. Im Willy-Brandt-Haus, der SPD-Zentrale thematisierten sie mit Jan Böning, dem Bundesgeschäftsführer der Jungsozialisten, die Frage wie viel Lobby im Parlament erlaubt sein darf. „Alles eine Frage des fairen Ausgleichs und der Transparenz“ war man sich am Ende weitgehend einig. Interessant für die politisch interessierten Jugendvertreter war das Zusammentreffen mit Amnesty International und der Besuch im Haus der Demokratie, in dem 50 Nichtregierungsorganisationen Ihre Büros haben. Und sonst? „Wir haben viel miteinander geredet, natürlich auch Abends. Politik macht auch deshalb Spaß, weil man dabei viele interessante und nette Menschen kennenlernt“. Der Juso-Vorsitzende kann sich dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen.