Christoph Strässer

12.05.2011

Svenja Schulze und Christoph Strässer: Leistungsfähige Wasserstraßen brauchen eine leistungsfähige Verwaltung

In der Diskussion um die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung stärken die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen dem Verwaltungsstandort Münster den Rücken. Svenja Schulze, Münsteraner Landtagsabgeordnete der SPD erklärte, gemeinsam mit den Grünen hätten die Sozialdemokraten einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht. Schulze: „Wir wollen ein leistungsfähiges Wasserstraßennetz in NRW. Auch und vor allem mit Blick auf den Umweltschutz. Das funktioniert aber nur, wenn wir auch eine leistungsfähige Verwaltung haben.“ Der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer begrüßte die Initiative. In ihrem Antrag fordert rot-grün, müsse sich NRW beim zuständigen Bundesminister für den Erhalt der vorhandenen Strukturen einsetzen – „wie es der herausgehobenen Bedeutung der nordrhein-westfälischen Binnenschifffahrt für ganz Deutschland entspricht“, heißt es wörtlich. Strässer hatte schon vor Wochen die Befürchtung geäußert, dass die Behördenstruktur zentralisiert werden sollen – mit weit reichenden Folgen für die Arbeitsplätze in Münster. Schulze und Strässer sind sich sicher, dass die Wasserstraßen in NRW aber auch am besten in NRW überwacht werden. „Die Wasserstraßen sind für den Standort NRW und für eine ökologisch sinnvolle Logistik von großer Bedeutung“, so die Sozialdemokraten. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Münster leisteten dafür eine hervorragende Verwaltungsarbeit", zeigen sich die Sozialdemokraten überzeugt. Ein übergroßer Anteil der deutschen Wasserstraßen verlaufe nun mal in NRW. Die hiesigen Verwaltungsstandorte sollten darum erhalten bleiben. Schulzes Fazit: „Es käme ja auch niemand auf die Idee, die Verwaltung der Nordsee-Leuchttürme auf die Zugspitze zu verlagern.“