Christoph Strässer

07.02.2011

Diskussion zur Finanztransaktionssteuer in Münster

Im Kampf gegen den Kasino-Kapitalismus beschwört die münstersche SPD den europäischen Geist. Am Wochenende traf sich der Ortsverband mit Genossen anderer Länder und aus dem EU-Parlament. Gemeinsam wollen sie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vorantreiben. Eine Steuer für den Handel mit Finanzprodukten sei zwingend notwendig, hieß es auf einer Veranstaltung im Foyer des Picasso-Museums. „Wer die Krise verursacht hat, soll auch dafür bezahlen“, begründete der Frankfurter EU-Abgeordnete Udo Bullmann. Er zielte auf die Spekulanten. Das seien die, „die sich an der Wertschöpfung der anderen bereichern“. Dem wollen die Sozialdemokraten in Münster und in halb Europa einen Riegel vorschieben. Jedenfalls beklatschten die Gäste aus Italien, Frankreich und Portugal die Worte ihrer deutschen Genossen heftig. Fortsetzung unter dem Link zum Originalbeitrag in der MZ. Beitrag von Michael Billig, MZ 06.02.2011