Christoph Strässer

19.11.2010

„Im Weihnachtsgeschäft auch auf Produkte aus Kinderarbeit achten“

„Verbraucher und Unternehmen lehnen zwar Kinderarbeit ab. Undurchsichtige Zulieferketten, globaler Wettbewerbsdruck und die schwierige Zertifizierung der Produkte führen jedoch dazu, dass weltweit noch immer 200 Millionen Kinder unter häufig sklavenähnlichen Bedingungen für den Exportmarkt arbeiten.“ Der Münsteraner SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer ist Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und weiss wovon er spricht. Anlässlich des Weltkindertages fordert er auch in Münster Unternehmen und Verbraucher auf, sich auch in der bevorstehenden Weihnachtszeit und im nun anlaufenden Weihnachtsgeschäft den Zusammenhang zwischen Kinderarbeit und Armut nicht zu vergessen. Strässer fordert von der Bundesregierung, sich für eine höhere Wirksamkeit der Leitsätze der OECD für multinationale Unternehmen einzusetzen. Mit Hilfe dieser Leitsätze kann Kinderarbeit bekämpft werden. „Diese Instrumente müssen allerdings konsequent umgesetzt werden“, so Strässer.