Christoph Strässer

11.11.2010

Christoph Strässer trifft US-Stipendiatin

In Münster traf Christoph Strässer seine Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), Whitney Meyer. Die junge Amerikanerin ist seit einigen Wochen in Münster zu Hause und konnte ihre neu erlernten Deutschkenntnisse gleich erproben. „Es ist eine tolle Gelegenheit des Austausches zwischen unseren Ländern“, sagten beide anschließend übereinstimmend. Gelegentlich werden die jungen Stipendiaten auch als kulturelle Botschafter ihres Landes bezeichnet. Und tatsächlich entstehen aus den Studienaufenthalten oft dauerhafte Freundschaften und eine nachhaltige Begeisterung. Zu dem Gespräch wurde Whitney Meyer von ihrem Gastvater begleitet. Wolfram Rickerts war vor 20 Jahren selbst Stipendiat des PPP. Er begleitet das Programm auch heute noch mit großer Freude. Gemeinsam mit seiner Frau nimmt er gerne Stipendiaten auf und teilt seine Erfahrungen. Christoph Strässer dankte dem Gastvater stellvertretend für alle Familien, für sein Engagement. „Ohne die Begeisterung und Fürsorge der zahlreichen Gastfamilien wäre dieses einzigartige Partnerschaftsprogramm nicht denkbar“, betonte er. Die 22-jährige Stipendiatin kommt aus Saint Paul im US-Bundesstaat Minnesota und hat bereits einen ersten Studienabschluss. An der Universität in Münster setzt sie ihr Betriebswirtschaftsstudium nun fort und sucht noch eine Praktikumsstelle. In diesem Jahr feiert das PPP sein 25-jähriges Bestehen. Seit 1983 konnten bereits mehr als 18.000 deutsche und amerikanische Jugendliche ein Austauschjahr erleben. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nominieren die Stipendiaten und begleiten sie während ihres Aufenthaltes als Paten; daher der Name des Programms.