Christoph Strässer

24.08.2010

Ausstellung „ich krieg dich – children affected by war“ in der Bezirksregierung Münster am Domplatz

Rennen und Verstecken. Schlachten schlagen und Frieden schließen. Ein Held sein. Was für die Kinder in Europa ein Spiel ist, endet für Kinder in mehr als 40 Ländern, in denen derzeit Kriege oder bewaffnete Konflikte herrschen, in bitterem Ernst. Für Kinder sind Kriege noch viel weniger zu verstehen als für Erwachsene. Warum sollten Freunde plötzlich Feinde sein? Warum muss man sein Zuhause verlassen, warum darf man nicht mehr in die Schule gehen? Die Konfliktlinien, die Erwachsene gezogen haben, prägen allzu häufig das restliche Leben von Millionen von Kindern. Die Foto-Ausstellung „ich krieg dich – children affected by war“ der Hilfsorganisation World Vision will dieses Leiden der Kinder am und im Krieg deutlich machen. Sie richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder. Dabei setzen die Ausstellungsmacher nicht auf schockierende und gewalttätige Bilder. Der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer unterstützt die Ausstellung, die durch die Bundesrepublik tourt und am kommenden Mittwoch, den 25. August um 12.00 Uhr im Foyer der Bezirksregierung am Domplatz durch den Kulturdezerneten der Bezirksregierung, Hans Peter Boer und Ekkerhard Forberg von World Vision Deutschland e.V. eröffnet wird. „Die Ausstellung ist wichtig, weil sie etwas von der Lebenswirklichkeit vieler Millionen Kinder vermittelt. Besonders wichtig ist mir, dass sie aber auch zeigt, dass Kinder auch selbst etwas für ihre Zukunft tun können. In der Ausstellung werden auch Projekte vorgestellt, in den Kinder gestärkt, geschützt und in ihrem Umfeld zur Mitgestaltung angeregt werden“, so Strässer. Der Bundestagsabgeordnete lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Ausstellungseröffnung am 25. August um 12.00 Uhr ein. Die Ausstellung „ich krieg dich – children effected by war“ von World Vision im Foyer des Freiherr vom Stein Hauses, Bezirksregierung Münster, Domplatz 1 - 3. Vom 25. August 2010 bis zum 3. September 2010. Öffnungszeiten: montags bis freitags 07.30 Uhr – 16.00 Uhr. Eintritt frei