Christoph Strässer

02.03.2010

„Betriebsräte und Gewerkschaften helfen, Arbeitsplätze in der Krise zu retten.“

Am 1. März haben die Betriebsratswahlen 2010 begonnen. „Das darf besonders in diesem Jahr keine Routine sein“, finden die Spitzen der Münsteraner SPD. In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Svenja Schulze, ihre Abgeordneten-Kollegin Dr. Anna Boos, der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer und der Ratsfraktionsvorsitzende Wolfgang Heuer bei den Betriebsräten der Münsteraner Unternehmen bedankt: „Die schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit hat eines deutlich gemacht: Es waren die Gewerkschaften und die Betriebsräte, die Tag und Nacht an der Rettung der Unternehmen gearbeitet und die Rettung der Arbeitsplätze in vielen Fällen erreicht haben.“ Gewerkschaften und Betriebsräte schützen die Arbeitnehmer nicht nur vor unternehmerischer Willkür. Vielmehr ermöglichen sie auch eine demokratische, verantwortungsvolle und konstruktive Zusammenarbeit der Unternehmensleitung mit der Belegschaft. Mitbestimmung fördert gemeinsame, konstruktive und sozialverträgliche Lösungen. Die Sozialdemokraten betonen in ihrer Erklärung, dass die SPD sich für den Erhalt der betrieblichen Mitbestimmung einsetzt: „Wir brauchen starke Betriebsräte. Sie sind ein soziales und demokratisches Gegengewicht gegen die Rückwärtsreformen von Schwarz-Gelb. Union und FDP wollen den Kündigungsschutz aufweichen, die Mitbestimmung schleifen und Wettbewerbsfähigkeit über niedrige Löhne organisieren“ so die SPD-Politiker.