Christoph Strässer

14.08.2009

Christoph Strässer besucht die Verbraucherzentrale in Münster

Viele Internetseiten werben mit scheinbar kostenlosen Services, allerdings versteckt sich dahinter in machen Fällen ein Vertrag der die Nutzer verpflichtet für ein Serviceabonnement zu bezahlen, das diese nie erwerben wollten. Über die bestehenden Möglichkeiten gegen solche unlauteren Methoden vorzugehen, diskutierte Christoph Strässer mit der Leiterin der Beratungsstelle in Münster Mechthild Schneider und dem Mitglied der Geschäftsführung der Verbraucherzentrale NRW Wolfgang Schuldzinski. Eine weitere Problematik besteht oft beim Wechsel von Telekommunikationsanbietern. Hier wird oft von Seiten des neuen Anbieters zu spät oder gar nicht beim alten Anbieter gekündigt. Der Schaden der für den Einzelnen in solchen Fällen entsteht, ist nicht so hoch, dass es zumutbar wäre dagegen zu klagen, der unlauter erworbene Gewinn ist für diese Unternehmer allerdings, aufgrund der Masse an zustande kommenden doppelten Rechnungen sehr hoch. Um den Klageweg zu erleichtern, wurde von Seiten der Verbraucherzentrale vorgeschlagen, eine gesetzliche Möglichkeit für Massenklagen zu schaffen, welche die Verbraucherzentrale oder andere Organisationen im Namen der Verbraucher durchführen könnten. Während der interessierten Diskussion wies Christoph Strässer darauf hin, dass dies ein schwieriges Verfahren ist, das er aber gerne aufnehmen werde und über das man in der kommenden Legislaturperiode entscheiden müsse.