Christoph Strässer

24.04.2009

Christoph Strässer wird neues Mitglied im Kuratorium der Aktion Deutschland hilft

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, hat für sein Kuratorium weitere acht renommierte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Medien und Wissenschaft gewinnen können. Anlässlich der Sitzung des Gremiums am 21. April in Berlin wurde Christoph Strässer als neues Mitglied im Kuratorium begrüßt. Neben ihm sind auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der ehemalige WDR-Indendant Fritz Pleitgen, der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei Bundestag, Bundesregierung und Europäischer Union Berhard Felmberg und drei weitere Mitglieder des Bundestages in das Kuratorium aufgenommen worden. Damit besteht das Kuratorium nun aus insgesamt 16 Mitgliedern aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen. Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier sagte vor dem Treffen in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen: „Ich setze mich als Kuratoriumsvorsitzender für Aktion Deutschland Hilft ein, weil es wichtig und sinnvoll ist, dass die Organisationen zusammenarbeiten, um nach Katastrophen gemeinsam schneller zu helfen. Dieses koordinierte Vorgehen sorgt für optimale Hilfe und einen besonders effektiven Einsatz von Spendengeldern.“ Die Kuratoriumsmitglieder wurden im Beisein von Vertretern der Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft über aktuelle Projekte in Birma/Myanmar ein Jahr nach dem verheerenden Zyklon Nargis informiert und sagten dem Hilfsbündnis ihre starke Unterstützung bei den bevorstehenden Herausforderungen zu. Bei der Sitzung waren neben Heribert Röhrig (Arbeiter-Samariter-Bund) und Volker Bredick (Johanniter) vom ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsführerin Manuela Roßbach auch Vertreter aller Mitgliedsorganisationen anwesend. Rudi Frick, Sprecher der Mitgliederversammlung, sagte am Rande der Sitzung: „Aktion Deutschland Hilft ist stolz darauf, dass bereits 16 prominente Vertreterinnen und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Institutionen im Kuratorium die Ziele des Bündnisses unterstützen.“ Mit Hilfe des Kuratoriums will Aktion Deutschland Hilft in der Öffentlichkeit eine höhere Aufmerksamkeit für das Ziel des Bündnisses erreichen, bei großen humanitären Katastrophen gemeinsam schneller helfen zu können. Der Charakter von Aktion Deutschland Hilft als nationales Bündnis möglichst vieler gesellschaftlicher Strömungen wird durch die Kuratoriumsmitglieder unterstrichen, die aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien, Kirche und Gewerkschaften kommen. Nur durch die Bündelung der Kräfte kann effektive, schnelle und nachhaltige Hilfe vor Ort ankommen. Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit des Bündnisses sind u. a. der Tsunami 2004, die Erdbeben in Pakistan 2005 und 2008 sowie der Zyklon Nargis in Birma/Myanmar im Mai vergangenen Jahres. Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft ist Dr. Richard von Weizsäcker, Kuratoriumsvorsitzender Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier. Das Bild zeigt von links nach rechts: Rudi Frick (Aktion Deutschland Hilft), Dr. h.c. Renate Jaeger (Richterin am EUGhMR), Dr. Bernhard Felmberg (EKD), MdB Kerstin Müller, MdB Christoph Strässer, Prof. Dr. Siegfried Weischenberg (Medienwissenschaftler). Quelle (Text und Bild): Aktion Deutschland hilft