Christoph Strässer

02.04.2009

Gemeinsame Anstrengungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen

„Die Wirtschaftskrise ist auch in Münster angekommen“, kommentiert Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Heuer die März-Zahlen der Arbeitsagentur. Durch die negativen Rahmenbedingungen habe die Arbeitslosigkeit von Februar auf März anders als sonst nicht abgenommen. Deshalb plädiert Wolfgang Heuer für gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten in Münster zur Erschließung weiterer Beschäftigungsmöglichkeiten und Sicherung von Arbeitsplätzen. Wolfgang Heuer: „Mit der schnellen und parteiübergreifenden Verabschiedung des Konjunkturpaketes II im Stadtrat sowie dem zusätzlich beschlossenen lokalen Konjunkturstützungsprogramm für Münster haben die kommunalen Gremien die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen.“ Jetzt komme es darauf an, die Maßnahmen auch zügig umzusetzen, damit vor allem die mittelständischen Betriebe in Münster und im Münsterland Aufträge erhalten und durchführen können. Heuer verweist darüber hinaus auf die Verantwortung der hiesigen Banken, die mit günstigen Konditionen einen wichtigen Beitrag zur Stützung der Wirtschaft leisten sollten. Der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer weist zudem auf die Möglichkeiten von Kurzarbeit hin. Diese Angebote seien durch Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) deutlich erweitert worden, „um Auftragseinbrüche bei den Firmen abzufedern und Arbeitslosigkeit zu verhindern“. Christoph Strässer: „Die Kurzarbeit sollte zusätzlich mit einer Weiterqualifizierung der Beschäftigten verbunden werden. So können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Betriebe gestärkt aus der Wirtschaftskrise herauskommen.“ Deshalb spricht sich der SPD-Bundestagsabgeordnete dafür aus, offensiv für diese Weiterbildungsmöglichkeiten zu werben. Die Kombination von Kurzarbeit und beruflicher Qualifizierung werde umfangreich von der Agentur für Arbeit in Münster unterstützt; u. a. übernähme die Behörde die kompletten Sozialbeiträge der Beschäftigten.