Christoph Strässer

27.01.2009

Palliativversorgung absichern

„Wir beobachten die Gespräche zwischen Krankenkassen und Palliativmedizinern sehr genau,“ kommentieren der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer und SPD-Gesundheitspolitikerin Beanka Ganser die Verhandlungen zur Sicherstellung der Palliativversorgung. Zwar gehört die ambulante Palliativversorgung seit 2007 zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, aber bislang fehlen immer noch einheitliche Abrechnungsmöglichkeiten für die Ärzte. Nach SPD-Angaben ist es nunmehr „höchste Zeit die anspruchsvolle Arbeit auch finanziell abzusichern und auskömmliche Verträge mit den Palliativärzten auszuhandeln.“ Die derzeitige Situation nach der Gerichte in Eilverfahren dafür sorgen müssen, dass der Rechtsanspruch für die betroffenen Menschen umgesetzt wird ist nach SPD-Angaben „unwürdig“. Applaus aus allen Bundestagsfraktionen erhielt Christoph Strässer als er im Plenum des Bundestages die Krankenkassen ermahnte, nunmehr endlich Lösungen anzubieten. Nach der Verhandlungsrunde in den vergangenen Tagen zeichnet sich zögerlich Bewegung in dieser Angelegenheit ab.