Christoph Strässer

22.11.2008

Strässer: „Rot-Grün kann gemeinsam Rathausmehrheit und OB gewinnen“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer begrüßt die Entscheidung von SPD und Grünen, mit Wolfgang Heuer als gemeinsamem OB-Kandidaten in die Kommunalwahl 2009 zu ziehen. „Diese Entscheidung ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern Münsters eine Alternative zu Rödl, Bäderschließungen und Co zu wählen. Rot-Grün kann gemeinsam Rathausmehrheit und OB gewinnen. Wolfgang Heuer ist hierfür das beste personelle Angebot,“ so Christoph Strässer. Der SPD-Politiker, der für seine Partei im Herbst des nächsten Jahres wieder für den Bundestag kandidiert und den Wahlkreis Münster ein drittes Mal direkt gewinnen will, betont, dass die rot-grüne Vereinbarung, die Anteile der Stadtwerke Münster am Kohlekraftwerk in Hamm zu verkaufen und mit den Erlösen u.a. den Ausbau regenerativer Energien zu finanzieren, eine richtige und plausible Entscheidung darstellt. Strässer bekräftigte, dass die SPD insgesamt für die Sicherung einer zukunftsträchtigen und nachhaltigen Energieversorgung auf die verstärkte Nutzung regenerativer Energiequellen setze. Im Vordergrund stehe dabei der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie. Dieser ist endgültig und nicht verhandelbar. Genauso klar ist dabei aber auch die Feststellung, dass zur Sicherung der Versorgung für eine Übergangszeit auch die Nutzung heimischer fossiler Energieträger, insbesondere der Steinkohle, nicht verzichtbar ist. „Die Entscheidung von SPD und Grünen in Münster ist insoweit auch eine konsequente Umsetzung und Fortführung der Beschlüsse des SPD-Bundesparteitages von Hamburg,“ so Strässer. „Dort ist nämlich nahezu einstimmig beschlossen worden, dass die Nutzung der Steinkohle zur Verstromung nur für solche modernen Kraftwerke in Frage komme, die einen hohen Effizienzgrad aufweisen, den Schadstoffausstoß so weit wie möglich reduzieren und die Nutzung der Abwärme durch Kraft-/Wärmekoppelung gewährleisten. Der Weg, der durch die Vereinbarung beschrieben wird, ist deshalb gerade für die Klimahauptstadt Münster Richtung weisend“.