Christoph Strässer

15.10.2008

„Die Banken retten, nicht die Banker“

Wenn am kommenden Samstag die SPD auf einem Sonderparteitag in Berlin Franz Müntefering zum neuen Parteivorsitzenden wählen wird, sind Christoph Strässer als Delegierter und die Münsteraner SPD-Vorsitzende Svenja Schulze als Ersatzdelegierte dabei. Strässer ist zudem Mitinitiator eines Antrags der SPD-Linken zu diesem Parteitag. Darin wird die SPD aufgefordert, sich „Nach dem Ende des Casino-Kapitalismus“, wie es in der Überschrift des Antrags heißt, für eine „neue Ordnung der Finanzmärkte“ einzusetzen. Das aktuelle Stabilisierungsprogramm, das der Bundestag gerade berät, ist zwar notwendig, kann und darf aber nicht das letzte Wort sein. National, auf europäischer und internationaler Ebene müssen Mechanismen und Regeln eingeführt werden, die zukünftig krisenhafte Entwicklungen frühzeitig erkennen lassen und Steuerungsmaßnahmen rechtzeitig ermöglichen. Der umfangreiche Antrag wurde von den Vorständen der „Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion“ und dem „Forum Demokratische Linke – DL21“ beschlossen und wird gemeinsam auf dem SPD-Parteitag eingebracht. Der Münsteraner SPD-Bundestagsabgeordnete gehört beiden Organisationen der SPD-Linken an und ist Vorstandsmitglied des „Forum DL21“. Das Papier kann nachgelesen werden auf der Homepage des Forum Demokratische Linke – DL21 e.V. unter: www.forum-dl21.de