Christoph Strässer

07.09.2008

Bedauern über Kurt Becks Rücktritt

Der Rücktritt von Kurt Beck vom Vorsitz der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird von uns bedauert. Kurt Beck hat für seinen Rücktritt eine gegen ihn gerichtete Kampagne genannt, die es ihm unmöglich gemacht habe, sein Amt weiter wahrzunehmen. Dieser Haltung gebührt unser Respekt. Kurt Beck hat die SPD in schwierigen Zeiten geführt und eine sehr wichtige Arbeit als Parteivorsitzender geleistet. Die Diskussion und die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms sind mit seiner Amtszeit verbunden. Mit dem Hamburger Programm, das wesentlich auch seine Handschrift trägt, hat die SPD sich die programmatischen Grundlagen geschaffen, um Deutschland nicht nur sozial gerechter zu regieren, sondern unser Land für alle Menschen, die in ihm leben, zukunftsfähig zu machen. Mit der Nominierung von Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten der SPD und - nach einem Sonderparteitag - durch die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden, für den das SPD-Präsidium Franz Müntefering vorgeschlagen hat, wird unsere Partei sich auf die bevorstehenden Wahlen konzentrieren können. Für die SPD in Münster gilt dies umso mehr, als wir überzeugt davon sind, dass bei der Kommunalwahl 2009 ein Wechsel in Münster nicht nur fällig, sondern auch realistisch ist. Zudem wollen und werden wir bei der dann folgenden Bundestagswahl im September 2009 den Wahlkreis Münster für die SPD dann zum dritten Mal in Folge direkt gewinnen.