Christoph Strässer

11.08.2007

Gabriels Klimaauflagen für Vermieter senken Nebenkosten auch in Kinderhaus und bringen Aufträge für Münsters Handwerk

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass er beabsichtigt, Vermieter zu Investitionen in Energiesparende Maßnahmen für die von ihnen vermieteten Wohnungen zu veranlassen, indem den Mietern ein Recht auf Mietkürzung für den Fall zugestanden wird, dass deren Vermieter solche Investitionen unterlassen. Die münstersche SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Svenja Schulze hat zusammen mit dem münsteraner SPD-Bundestagsabgeordneten, Christoph Strässer, darauf hingewiesen, dass die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel geplanten Auflagen für Vermieter, mehr für Energiesparmaßnahmen in den von ihnen vermieteten Wohnungen zu investieren, vor allem für Mieter in der Schleife in Kinderhaus und für Mieter in ähnlich schlecht isolierten Bauten, unmittelbar Vorteile brächte. Wenn sich der SPD-Bundesumweltminister mit seinem Vorschlag durchsetzt, haben die Mieter das Recht, ihre Mietzahlungen zu kürzen, wenn ihre Vermieter sich nicht um Energiesparmaßnahmen für die Wohnung kümmern, so Strässer und Schulze. Beide SPD-Politiker wiesen in diesem Zusammenhang noch darauf hin, dass der Zwang zu Investitionen für klimaverträgliches Wohnen nicht nur der Umwelt zugute käme, sondern zudem dem heimischen Handwerk Aufträge brächte und zu einer deutlichen Senkung der Nebenkosten führte.