Christoph Strässer

21.03.2007

Strässer begrüßt Pläne zur Anhebung des BAföG und kritisiert Kürzungspläne beim Zweiten Bildungsweg

Ich bin sehr zufrieden, dass die Bundesregierung nun den SPD-Plänen folgt und das BAföG 2008 erhöhen will, erklärte der münsterische SPD-Bundestagsabgeordnete und SPD-Vorsitzende Christoph Strässer das Einlenken von Wissenschaftsministerin Annette Schavan (CDU). Vor der letzten Bundestagswahl hatte die CDU-Politikerin das BAföG noch mit den Worten Instrument der Gleichmacherei rundheraus für Überflüssig erklärt. Gerade unter dem Eindruck der fatalen Entscheidung zur Einführung von Studiengebühren, ist die Anhebung des BAföG das Mindeste, was die Bundesregierung tun kann, um entstehende soziale Schieflagen zu mildern, so Strässer. Der SPD-Politiker kündigte gleichzeitig seinen Widerstand gegen Pläne der Bundesregierung an, die elternunabhängige Förderung von Studierenden des Zweiten Bildungsweges zu beschränken. Eine Kürzung der Förderung des Zweiten Bildungsweges ist bildungspolitisch eine Katastrophe und verschärft die Tendenz, Bildung nur noch denen zu ermöglichen, die über genügend Geld verfügen. In Münster wären davon Studierende des bischöflichen Overberg-Kollegs ebenso wie des Abendgymnasiums betroffen. Dagegen werde ich entschiedenen Widerstand leisten zeigte sich Strässer entschlossen.