Christoph Strässer

07.03.2007

Christoph Strässer und Svenja Schulze: Landesregierung lässt Uni Münster im Stich

Am 14. März heißt es klare Kante zeigen gegen Studiengebühren, rufen Münsters Bundestagsabgeordneter und SPD-Vorsitzender Christoph Strässer und Svenja Schulze, münsteraner SPD-Landtagsabgeordnete zur Teilnahme an der Protestkundgebung auf. Die Veranstaltung, die von einem breiten Bündnis getragen wird, startet um 14.00 Uhr am Hauptbahnhof mit einem Demonstrationszug zum Schlossplatz mit dortiger Kundgebung. Der Appell der beiden Sozialdemokraten richte sich nicht nur an die Studierenden sondern an alle Münsteranerinnen und Münsteraner, so Strässer: Die Hochschulen in Münster sind Standortfaktor und Gewinn für Münster und die Lebensqualität in unserer Stadt. Das darf nicht durch die Einführung von Gebühren gefährdet werden. Schulze ergänzt: Die Landesregierung lässt die Uni Münster im Stich. Wenn die Mittel nicht ausreichen, um etwa die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge mit genügend Personal zu begleiten, dann darf das nicht auf die Studierenden abgewälzt werden. Da ist das Land in der Pflicht! Am 14. März 2007 soll im Senat der Universität Münster eine Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren fallen. Schulze und Strässer: Immer wieder haben Politiker, Experten und Studierendenvertreter auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Studiengebühren hingewiesen. Wir brauchen jetzt ein klares Zeichen, dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung von Studiengebühren in Münster gibt.