Christoph Strässer

18.01.2007

Studiengebühren sind unsozial und schädlich für den Hochschulstandort Münster

Was gestern geschehen ist, ist die direkte Folge der unsozialen und auch ökonomisch unsinnigen Hochschulpolitik der Regierung Rüttgers, so der münsteraner SPD-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer zur gestigen Stürmung des Uni-Senats durch Studenten der WWU. Studiengebühren sind in Wirklichkeit kein Mittel zur Hochschulfinanzierung sondern zur sozialen Auslese. Die schwarz-gelbe Landesregierung befreit die Hochschulen keineswegs von bürokratischen Fesseln, wie sie ständig betont, sondern lediglich von Studentinnen und Studenten, deren Eltern sich ein Studium für ihre Kinder nicht leisten können - mit diesen Worten griff Strässer die Landesregierung frontal an und fügte hinzu: Hochschulgebühren sind auch ökonomischer Unsinn - sie schwächen den Standort Münster, in dem die Studenten eine wichtige Rolle spielen.